ONSRA 10-mm-Keramikkugellager in der Verpackung als Produktfoto auf weissem Hintergrund

Produktbeschreibungen schreiben mit KI: So werden Texte gefunden und verkaufen

Produktbeschreibungen gehören zu den Aufgaben, die in jedem Onlineshop liegen bleiben. Bei zehn Produkten geht das noch, bei hundert wird es zäh. Kein Wunder, dass «Produktbeschreibung mit KI schreiben» zu den Suchen gehört, die mir bei meiner Recherche aufgefallen sind. Ich nutze KI selbst als Schreibhilfe. Gleichzeitig habe ich gesehen, wie schnell Texte beliebig klingen, wenn niemand sie prüft. Hier ist mein Weg zu Beschreibungen, die gefunden werden und verkaufen.

7WASH Air Freshener Sprühflasche vor weissem Hintergrund als Produktfreisteller

Was eine gute Produktbeschreibung leisten muss

Sie beantwortet in wenigen Sekunden die Fragen eines Käufers: Was ist das? Für wen ist es? Was habe ich davon? Woraus besteht es? Wie gross ist es? Was passiert, wenn es mir nicht passt? Wenn der Text diese Fragen klärt, hat er seine Arbeit gemacht. Alles Weitere, etwa Markenwelt und Wortspiele, ist Zugabe.

Der Aufbau, den ich verwende

  1. Titel: Produktart, Marke und wichtigste Eigenschaft, mit dem Hauptsuchbegriff.
  2. Einstieg: Zwei bis drei Sätze, die Nutzen und Zielgruppe nennen.
  3. Stichpunkte: Vorteil plus Eigenschaft, gut scannbar.
  4. Details: Material, Masse, Pflege, Lieferumfang und technische Daten.
  5. Hinweise: Anwendung, Sicherheit oder Einschränkungen, wo nötig.
  6. FAQ: Die häufigsten Kundenfragen mit kurzen Antworten.

Wo KI beim Schreiben hilft

  • Erste Fassung: Aus deinen Stichpunkten entsteht ein Entwurf.
  • Varianten: Mehrere Einstiege oder Titel zum Vergleichen.
  • Kürzen und Straffen: Lange Texte werden klarer.
  • Struktur: Fragen sammeln, die Kunden vermutlich stellen.
  • Übersetzung: Entwürfe in andere Sprachen, die du prüfen lässt.

Ein guter Prompt enthält Produktdaten, Zielgruppe, Tonalität und Verbote. Beispiele findest du in ChatGPT-Prompts fürs Marketing.

Was ich nie ungeprüft übernehme

Eine KI kennt dein Produkt nicht. Sie ergänzt gern Eigenschaften, die plausibel klingen, aber nicht stimmen. Deshalb prüfe ich jede Aussage: Masse, Materialien, Zertifikate, Leistungsangaben, Wirkungsversprechen und Vergleiche. Besonders bei Kosmetik, Reinigungsmitteln oder Elektronik können falsche Angaben rechtliche Folgen haben. Wenn du etwas nicht belegen kannst, streich es. Ehrliche, nüchterne Texte sind besser als überzeugend klingende Behauptungen.

SEO: Suchbegriffe natürlich einbauen

Finde heraus, wie Kunden dein Produkt nennen. Nutze diese Begriffe im Titel, im Einstieg und in einigen Zwischentexten, ohne sie zu wiederholen. Ergänze den SEO-Titel und die Meta-Beschreibung, Alt-Texte für die Bilder und Links zu passenden Kategorien oder Ratgebern. Die Grundlagen stehen in SEO-Grundlagen.

Einzigartig bleiben

Übernimm keine Herstellertexte unverändert. Gleiche Texte auf vielen Shops helfen niemandem. Ergänze eigene Erfahrung: Wie fühlt sich das Produkt an? Für wen ist es gedacht, für wen nicht? Welche Fragen bekommst du immer wieder? Das ist der Teil, den KI nicht liefern kann und der Besucher überzeugt. Bei mir kommt oft der Skater-Blick dazu: Ich beschreibe lieber, was ein Produkt im Alltag aushalten muss, als nur Datenblattwerte zu wiederholen.

Tonalität: eine Stimme für den ganzen Shop

Lege fest, wie deine Marke spricht: duzen oder siezen, sachlich oder locker, kurze Sätze oder ausführlich. Halte das in einem kurzen Leitfaden fest und gib ihn der KI bei jedem Auftrag mit. So klingen alle Produkte gleich, auch wenn sie an verschiedenen Tagen entstehen. Mehr zu Marke und Auftritt liest du in Branding: mehr als ein Logo.

Ein Beispiel für eine Anfrage an die KI

Statt «Schreib eine Beschreibung für ein Produkt» gibst du Kontext: Produktname, Zielgruppe, drei bis fünf Fakten, die stimmen, den gewünschten Ton und die Anweisung, nichts hinzuzufügen, was nicht in den Fakten steht. Das Ergebnis bearbeitest du anschliessend von Hand. So bleibt der Text deiner, und die KI spart dir die Tipparbeit.

Checkliste vor dem Veröffentlichen

  • Stimmen alle Fakten mit dem Produkt überein?
  • Sind Versand, Rückgabe und Pflege klar?
  • Gibt es einen SEO-Titel und eine Meta-Beschreibung?
  • Sind Bilder mit Alt-Texten versehen?
  • Ist die Tonalität einheitlich?
  • Wurde der Text laut gelesen und gekürzt?

7WASH Air Freshener Sprühflasche mit Wassertropfen als Beispiel für Produktfotografie

Fazit

KI spart Zeit beim Schreiben, aber das Prüfen und die Erfahrung bleiben bei dir. Wer Fakten kontrolliert, die eigene Stimme beibehält und die Texte auf Kundenfragen ausrichtet, bekommt Beschreibungen, die gefunden werden und überzeugen. Die Produktseite als Ganzes betrachtest du in Shopify-Produktseite optimieren.

Wie ich dich dabei unterstütze

Bei KNOWN Marketing unterstütze ich dich bei Produkttexten, SEO und der Struktur deines Shopify-Shops, mit KI-Hilfe, aber immer mit einer Prüfung durch einen Menschen. Mehr dazu auf der Seite Web & AI und im Bereich Marketing.

Mir ist wichtig, dass du verstehst, was wir tun und warum. Ich bin ehemaliger Profi-Skater, arbeite praktisch und gebe dir eine ehrliche Einschätzung, auch wenn sie bedeutet, dass etwas einfacher geht als gedacht. Schau dir meine Projekte an oder buche direkt ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch. Zur Startseite geht es hier: makeknown.ch.

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Fabian Dörig, Gründer von KNOWN Marketing in Ebikon bei Luzern

Über den Autor

Fabian Dörig

Fabian Dörig ist Gründer von KNOWN Marketing in Ebikon bei Luzern und hat mit ONSRA und 7WASH zwei eigene Marken aufgebaut. Er schreibt aus der Praxis über Marketing, Web, GEO und Content.

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