Vier beleuchtete Glastafeln mit nummerierten Schritten auf dunklem Grund

Google AI Overviews und AI Mode: Was sie für deine Website bedeuten

Wer in letzter Zeit bei Google gesucht hat, kennt sie: Antworten von der KI direkt oben auf der Ergebnisseite, die sogenannten AI Overviews, und der separate KI-Modus. Für Websitebetreiber stellt sich damit eine unbequeme Frage: Kommen noch Besucher auf meine Seite, wenn die Antwort schon in Google steht? In diesem Beitrag ordne ich ein, was bekannt ist, was nicht, und was du in deinem Marketing konkret anpassen kannst. Ich bleibe dabei bei dem, was ich belegen kann, und markiere meine eigene Einschätzung.

Treppe mit vier Stufen von Analyse über Strategie und Umsetzung bis zur kontinuierlichen Weiterentwicklung

Was AI Overviews und AI Mode sind

AI Overviews sind KI-generierte Zusammenfassungen, die Google bei bestimmten Suchanfragen über den normalen Ergebnissen anzeigt, meist mit Quellenlinks. Der KI-Modus ist ein eigener Bereich, in dem du im Dialog mit Google suchst und Nachfragen stellst. Beide beantworten Fragen oft direkt, ohne dass du auf eine Website klicken musst.

Was Auswertungen zeigen

SISTRIX hat für Deutschland untersucht, wie sich die Klickraten ändern, wenn AI Overviews erscheinen. Das Ergebnis: Bei den betroffenen Suchen sinken die Klicks auf die Treffer deutlich, besonders bei informationellen Suchanfragen, also Fragen wie «Was ist...» oder «Wie funktioniert...». Transaktionale Suchen, bei denen Menschen kaufen wollen, sind weniger stark betroffen. Wie genau sich das bei deiner Seite auswirkt, siehst du nur in deinen eigenen Daten. Die Zahlen ändern sich ausserdem laufend, schau also bei Bedarf in die aktuelle Studie.

Was das für deine Website bedeutet

Meine Einschätzung: Reine Wissensseiten verlieren Besucher, wenn sie nur kurze Antworten liefern, die Google selbst zusammenfassen kann. Seiten, die echte Erfahrung, eigene Bilder, konkrete Beispiele, Produkte oder Dienstleistungen bieten, bleiben dagegen relevant. Für Onlineshops und Dienstleister heisst das: Deine Produktseiten, Kategorien und Anfrageformulare sind weiterhin wichtig, aber deine Ratgeber müssen mehr bieten als ein Lexikon.

Was du jetzt tun kannst

  1. Search Console beobachten: Bleiben die Impressionen stabil, aber die Klickrate sinkt? Dann spürst du den Effekt. Google zeigt inzwischen auch KI-Daten in der Search Console, zumindest berichten Fachmedien darüber. Schau in deinen eigenen Zugang.
  2. Klare Antworten formulieren: Beantworte Fragen in zwei bis vier Sätzen direkt unter der Überschrift, danach folgen Details. Das hilft Lesern und Systemen.
  3. Struktur nutzen: Saubere H2/H3-Überschriften, Listen und Tabellen machen Inhalte besser erfassbar.
  4. Eigene Erfahrung zeigen: Fotos, Beispiele und persönliche Einschätzungen sind schwer zu ersetzen.
  5. Inhalte aktuell halten: Überarbeite wichtige Seiten regelmässig.
  6. Marke stärken: Wer als Anbieter bekannt ist, wird eher direkt gesucht und gewählt. Siehe Branding: mehr als ein Logo.

Gefunden werden in der KI-Suche

Neben Google nutzen viele Menschen ChatGPT und andere Assistenten. Auch dort geht es darum, als verlässliche Quelle zu gelten. Wie du dich darauf vorbereitest, habe ich in In ChatGPT gefunden werden: GEO für KMU beschrieben. Eine Garantie, dass du zitiert wirst, gibt es nicht. Klare Inhalte, saubere Technik und Reputation erhöhen aber die Chancen.

Was ich nicht empfehle

  • Panik: Die Suche verändert sich, aber sie verschwindet nicht.
  • Massenhafte KI-Texte: Wer Inhalte ohne Erfahrung und Prüfung in Masse produziert, bietet nichts Besonderes.
  • Technische Tricks: Ob ein bestimmtes Markup für Zitate nötig ist, ist laut Fachquellen nicht belegt. Sauberes Schema schadet nicht, ist aber keine Voraussetzung.
  • Nur auf Traffic schauen: Wichtiger sind Anfragen, Verkäufe und Markenbekanntheit.

Den Wert eines Besuchs neu denken

Wenn weniger Menschen klicken, wird jeder Besuch wertvoller. Wer auf deiner Seite landet, will oft wirklich etwas: kaufen, anfragen, vergleichen. Dann zählen Ladezeit, klare Nutzerführung und gute Bilder mehr denn je. Optimiere deshalb die Seiten, die zu Umsatz führen, vor den Ratgebern. Mehr dazu in Shopify-Produktseite optimieren.

Meine Haltung als Skater

Beim Skaten ändern sich Spots, Regeln und Trends ständig. Man bleibt, indem man sich anpasst und dabei seinen eigenen Stil behält. Im Marketing ist es ähnlich: Die Plattformen ändern sich, die Grundlagen bleiben. Klare Angebote, ehrliche Inhalte und eine Marke, die man mit Menschen verbindet.

Vier Glastafeln mit den Schritten Analyse, Strategie, Umsetzung und Weiterentwicklung

Fazit

AI Overviews und der KI-Modus verändern, wie Menschen Antworten finden. Besonders informationelle Inhalte verlieren Klicks, Kaufseiten bleiben vergleichsweise stabil. Beobachte deine Daten, stärke deine Marke und baue Inhalte, die mehr bieten als eine kurze Antwort. Die Grundlagen bleiben in SEO-Grundlagen beschrieben.

Wie ich dich dabei unterstütze

Bei KNOWN Marketing helfe ich dir, deine Website, deine Inhalte und deine Marke für Google und die KI-Suche aufzustellen. Welche Leistungen ich im Bereich Marketing und Web & AI anbiete, siehst du auf den Seiten.

Ich bin ehemaliger Profi-Skater, mache vieles selbst und sage dir lieber ehrlich, was sinnvoll ist, als dir etwas zu versprechen. Du hast bei mir einen persönlichen Ansprechpartner statt vieler Schnittstellen. Schau dir meine Projekte an oder buche direkt ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch. Zur Startseite geht es hier: makeknown.ch.

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Fabian Dörig, Gründer von KNOWN Marketing in Ebikon bei Luzern

Über den Autor

Fabian Dörig

Fabian Dörig ist Gründer von KNOWN Marketing in Ebikon bei Luzern und hat mit ONSRA und 7WASH zwei eigene Marken aufgebaut. Er schreibt aus der Praxis über Marketing, Web, GEO und Content.

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